Archive for Januar, 2013

Ausbildung der Ausbilder: Ausbilder werden

Wer junge Menschen im Betrieb ausbilden will, braucht pädagogisches Knowhow. Weiterbildungen vermitteln dieses Wissen. Die Empfehlung der Weiterbildungs­experten der Stiftung Warentest: Angehende Ausbilder, die sich für die Praxis wappnen möchte, sollten am besten einen längeren Kurs buchen.

Eine anspruchs­volle Aufgabe

Ausbilder haben einen anspruchs­vollen Job. Sie leiten Auszubildende an, moti­vieren und beur­teilen. Sie erkennen Probleme, lösen Konflikte und nehmen Ängste. Das erfordert viel pädagogisches Geschick. Leichter ist ihre Aufgabe in den vergangenen Jahren nicht geworden. Betriebe klagen zunehmend, dass Jugend­liche nicht ausbildungs­reif seien. Es fehle ihnen an Ausdauer, Disziplin und Umgangs­formen. „Ich nehme immer häufiger erzieherische Aufgaben wahr“, sagt auch Dirk Block. Seit 2007 ist der 44-jährige Ausbildungs­leiter für die Gebäude­reiniger bei der Unter­nehmens­gruppe Gegen­bauer in Berlin (siehe Porträt Ausbilder). „Die Anforderungen an Ausbilder steigen“, sagt er. (mehr …)

Gendermedizin: Rosa Pillen, blaue Pillen

Die Patientin wurde mit Druck auf der Brust und Halsschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert. In der Notaufnahme der Uni-Klinik verschrieb man ihr Schmerztabletten und schickte sie zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Als die Rechtsanwaltsgehilfin wenige Tage später erneut mit Blaulicht ins Krankenhaus eingeliefert wurde, zeigte ein EKG: die Patientin, gerade mal 38 Jahre alt, hatte schon vor Wochen einen Herzinfarkt erlitten.

Kardiologin Vera Regitz-Zagrosek kennt viele solcher Fälle. Bei Patientinnen äußerten sich Symptome eines Herzinfarktes oft differenzierter als bei Männern. Manche klagen über Übelkeit, Schweißausbrüche oder Rückenschmerzen. Weil die Medizin eher ein männliches Neutrum im Blick habe, würden solche Anzeichen oft fehlgedeutet, zu Lasten vieler Patientinnen. „Aber auch Frauen selbst unterschätzen ihr Herzinfarktrisiko, wir brauchen mehr Aufklärung in dem Bereich“, so Regitz-Zagrosek. Die Kardiologin kann eine langjährige Laufbahn in einer klassischen Männerdisziplin an der Charité vorweisen. Heute leitet sie an der Charité das Institut für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM). (mehr …)

Arganöl – Pflege für Haut und Haar

Arganöl zählt zu den wertvollsten Pflanzenölen der Welt. Seine einzigartige Zusammensetzung aus essentiellen Fettsäuren und Antioxidantien trägt den Ruhm des Goldes von Marokko hinaus in die Welt. Gourmet-Köche und Naturkosmetik-Hersteller begeistern sich gleichermassen für die natürlichen Inhaltsstoffe des Arganöls, das aus den Samen des Arganbaums gewonnen wird. Von der UNESCO geschützt, ist dieser „Baum des Lebens“ ein wesentlicher Bestandteil der marokkanischen Berber-Kultur als auch eine Bereicherung für gesundheits- und schönheitsorientierte Menschen hierzulande. (mehr …)

Salzarm essen, Übergewicht abbauen, dazu viel Bewegung

Stuttgart (ots) – Magazin Reader’s Digest gibt Ratschläge wie man Bluthochdruck vermeidet oder bekämpft

Bluthochdruck gehört in Deutschland längst zu den Volkskrankheiten, immerhin leiden 44 Prozent der Frauen und 51 Prozent der Männer darunter. Das Magazin Reader’s Digest gibt in seiner Dezember-Ausgabe viele Tipps, was man vorbeugend gegen den lautlosen Killer tun kann. Die fünf goldenen Grundregeln: Gesund und salzarm essen, Übergewicht abbauen, nicht rauchen, regelmäßig Sport treiben und maximal ein bis zwei alkoholhaltige Getränke pro Tag konsumieren. (mehr …)

Schavans Bildungsinitiative: Lehrer sollen auch umziehen können

Für die Schüler ist der Umzug von einem Bundesland ins andere oft mit Problemen verbunden – weil es ihre alte Schulform am neuen Wohnort häufig nicht gibt. Aber auch für Lehrer kann der Wechsel schwierig werden. Das soll sich nun ändern: Die Kultusminister wollen bis zum Frühjahr 2013 eine Vereinbarung über die wechselseitige Anerkennung von Lehramtsabschlüssen treffen. Bis Ende nächsten Jahres soll die bundesweite Anerkennung umgesetzt sein. Ursprünglich sollte es ein Jahr länger dauern.

  (mehr …)

Jede dritte Frau unter 40 würde botoxen… wenn die Behandlungen so normal und so teuer wären wie ein Friseurbesuch / Exklusiv-Umfrage in der aktuellen PETRA

Hamburg (ots) – „Igitt, das gibt doch diese maskenhafte Mimik!“ – das war noch vor ein paar Jahren die typische Reaktion auf das Thema Botox. Doch in unserer Gesellschaft findet ein Wandel statt: Die Hemmschwelle, sich per Spritze verschönern zu lassen, ist extrem gesunken.

So ergab jetzt eine aktuelle und repräsentative Exklusiv-Umfrage, die PETRA, das Mode- und Beautymagazin Deutschlands, für einen großen Report in ihrer Februar-Ausgabe (EVT: 17.01.2013) von Gewis durchführen ließ, dass 29 Prozent der 1026 befragten Frauen zwischen 29 und 39 Jahren „botoxen“ würden, wenn die Behandlungen so normal und so teuer wären wie ein Friseurbesuch. 71 Prozent sagten nein. (mehr …)

Depression und Angst – Ängste vor der OP sind oft Hinweis auf psychische Störungen

Ein operativer Eingriff bedeutet für viele Menschen eine starke psychische Belastung verbunden mit hohem emotionalen Stress.

Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Universitätsklinikums Leipzig konnten nun zeigen, dass diese Beschwerden oftmals keine vorübergehenden Sorgen hinsichtlich der bevorstehenden Operation sind, sondern häufig Hinweise auf klinisch bedeutsame und behandlungsbedürftige psychische Störungen darstellen. (mehr …)

Umfrage: Männer und Sex

Jetzt ist es offiziell: Sex sorgt bei Männern für Glücksgefühle! Doch auch Kuscheln darf beim männlichen Geschlecht nicht zu kurz kommen, wie eine Studie aus dem November 2012 herausgefunden hat. Wir verraten, was Männer noch glücklich macht.

 

Das größte Glück der Erde liegt für Männer offenbar im Bett. Sex macht sie nämlich besonders glücklich. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Studie des Happiness-Instituts von Coca-Cola, in dessen Auftrag Forsa mehr als 2.000 Menschen in Deutschland zum Thema Lebensfreude interviewt hat. (mehr …)

Lehre & Berufsschule – Gleisbauchtechniker: Neue Lehre auf Schiene

Seit 1. Juni können GleisbautechnikerInnen ausgebildet werden. Dem ging eine jahrelanger Konzipierungsprozess voraus. Für den neu geschaffenen Lehrberuf arbeitete ein Expertenteam aus Bahnbaufirmen ein Berufsbild aus, welches dann innerhalb der ÖBB und mit der Wirtschaftskammer Österreich, der Arbeiterkammer und der Gewerkschaft abgestimmt wurde.

Der fertige Entwurf wurde dann vom Bundes-Berufsausbildungsbeirat abgesegnet, die Beschlussfassung ans Wirtschaftsministerium übermittelt und dort als Grundlage für die Verordnung herangenommen. (mehr …)

Besondere Pflege der Haut im Winter

Die Haut ist der natürliche Schutz des Menschen vor äußeren Einflüssen. Doch nicht jede Haut ist gleich. Der Hauttyp hängt unter anderem von der Talgproduktion, der Feuchtigkeitsproduktion und der Wasserspeicherfähigkeit der Haut ab. Während normale Haut unkompliziert ist, da sie weder zu trocken noch zu fettig ist, fehlen bei trockener Haut Feuchtigkeit und Fett. Die Talgdrüsen produzieren zu wenig Fett, was zur Folge hat, dass sich kein ausreichender Schutzfilm bilden kann und die Haut Feuchtigkeit verliert. Die Haut ist empfindlicher, oft schuppiger und reißt leichter ein. Fettige Haut ist Gegenteil der trockenen Haut, die Talgdrüsen produzieren mehr Fett als eigentlich benötigt wird. Dieser Hauttyp ist besonders anfällig für Mitesser und Pickel, da die Poren zu Verstopfung neigen. Dieser Hauttyp ist robuster und bleibt bei richtiger Pflege länger jung.
Die Mischhaut ist eine Kombination aus fettiger und trockener Haut oder aus normaler und fettiger Haut. Hier sind oft Stirn, Nase und Kinn fettig und die Wangenpartien trocken. (mehr …)

Cannabis macht Schmerzen (nicht immer) erträglicher

Oxford – Im Gegensatz zu Opiaten kann THC, der psychoaktive Bestandteil der Canna­bis-Droge, den Schmerz nicht wirklich abstellen. Er wird von den Konsumenten nur als weniger störend empfunden. Hirnforscher zeigen in Pain (2012; doi: 10.1016/j.pain­.2012.09.017) auch, warum THC diese Wirkung nicht bei allen Patienten erzielt.

Schon die Verteilung der Cannabinoid-Rezeptoren, den Andockstellen für endogene Cannabinoide und Tetrahydrocannabinol (THC) im Gehirn deutet darauf hin, dass THC kein echter Schmerzblocker ist. Cannabinoid-Rezeptoren gibt es vor allem im Frontalhirn und im limbischen System, in denen die affektiven Qualitäten des Schmerzes bewertet werden. Dies zeigen auch die Experimente, die Michael Lee von der Universität Oxford und Mitarbeiter an zwölf Probanden durchgeführt haben. (mehr …)

Psychische Störung – Amok:

Wenn Peter Parker in sein Spiderman-Kostüm schlüpft, verleiht ihm das Kräfte, die er im Kampf für das Gute einsetzt. Im dritten Teil der Komik-Verfilmung macht sich plötzlich die Kraft des Bösen den Helden Untertan. Eine sirupartige Substanz stülpt sich wie eine zweite Haut über Körper und Persönlichkeit des Helden und lässt ihn in übermenschlicher, destruktiver Kraft erstrahlen. Die schwarze Rüstung verleiht dem Träger eine gewissenlose Macht über Leben und Tod, die schließlich ein anderer einsetzt, um ihm zugefügte Schmähungen zu rächen.  (mehr …)

Kosmetik aus dem Kühlschrank: Pflegetipps für Haut und Haar

Kosmetik zum Selbermachen: Avocados sind gut für Haut und Haar.

Gute und natürliche Pflege für Haut und Haar muss nicht immer teuer sein. Denn Fältchen, Spliss und Orangenhaut kann man auch mit einfachen Zutaten aus dem Kühlschrank bekämpfen. Wir verraten, wie Sie wirkungsvolle Kosmetik selbst herstellen.

Pflege für jeden Haartyp

Für jeden Haartyp gibt es das passende Hausmittel, das unser Haar mit den nötigen Nährstoffe versorgen kann. Ein Spülung aus Bier oder Kamillentee beispielsweise verleiht dem Haar Festigkeit und Glanz. Naturjoghurt vermischt mit Ei gibt dem Haar viel Feuchtigkeit und wertvolle Nährstoffe. Auch Packungen aus Avocado in Kombination mit verschiedenen Ölen, wie Oliven- oder Rapsöl und Eigelb schonen das Haar perfekt. Die enthaltenen Vitamine A, D und E pflegen glanzlose Spitzen und splissiges Haar. Dazu müssen Sie die Avocado gut pürieren und zwei Eigelb sowie einen Teelöffel Olivenöl unter die Paste mischen. Anschließend in den Haarspitzen verteilen, 15 bis 20 Minuten einwirken lassen und gründlich auswaschen, sonst wird das haar fettig. (mehr …)

Neuer Blog: Mama geht studieren – Der Frauenanteil ist höher als erwartet

Im neuen Informatik-Institut der Uni Wien gibt es auch eine kleine Lounge für die Studierenden, hier findet das erste MentorInnentreffen statt. Für alle, die das wollen, stehen nämlich MentorInnen bereit, die bei der Studieneingangsphase – und auch später – helfen. Das erscheint mir ziemlich sensationell und ist ein Angebot, das es bei meinem ersten Studium in dieser Form nicht gegeben hat.

Neun Männer und drei Frauen fungieren in diesem Semester freiwillig als MentorInnen und betreuen jeweils fünf bis maximal 15 Studierende. Wobei bei diesen der Frauenanteil für ein technisches Studium erfreulich hoch ist: Insgesamt 95 Frauen und 207 Männer haben sich im Wintersemester 2012/13 für die Bachelors Informatik und Wirtschaftsinformatik angemeldet. (mehr …)