Archive for März, 2016

Soziales – Armutskonferenz fordert mehr Geld für Brennpunktschulen

Bildungsministerium will Sozialindexierung bei Schulbudgets forcieren

Wien – Die Armutskonferenz hat am Freitag ihre Forderung nach mehr Geld für Schulen in sozial benachteiligten Bezirken wiederholt, auch die Grünen plädieren für eine „bedarfsorientierte Mittelzuteilung“. Im Bildungsministerium wird ein solcher Sozialindex befürwortet, er soll im Rahmen der geplanten Gesamtschul-Modellversuche umgesetzt werden.

Die Idee dahinter: Ein Sozialindex auf Basis von Bildungsstand, Beruf und Einkommen der Eltern entscheidet darüber, wie viel zusätzliche Mittel eine Schule bekommt. So sollen Standorte mit besonders großen Herausforderungen mehr Personal einstellen bzw. spezielle Unterstützungsangebote machen können.

Besserer Unterricht

Geht es nach der Armutskonferenz, soll jeder Standort ein Konzept entwickeln müssen und später die Wirksamkeit der Maßnahmen überprüft werden, um eine sinnvolle Verwendung der Mittel sicherzustellen. Schwerpunkt der Maßnahme müssten in Österreich besserer Unterricht und die Raumstruktur sein, heißt es in der Aussendung. Mithilfe „kompensatorischer Ressourcenzuteilung“ könne „in den Schulen einiges verbessert werden“ verwies Martin Schenk von der Armutskonferenz auf gute Erfahrungen in den Niederlanden, Zürich, Hamburg und Kanada.

Grünen-Bildungssprecher Harald Walser betonte die wichtige Rolle der Autonomie beim Mitteleinsatz und bei den pädagogischen Maßnahmen. Probleme an den Pflichtschulen, wo ein Teil der Schüler nach Ende der Schulpflicht mit nur marginalen Lese- und Rechenfähigkeiten abgeht, könnten nur an den jeweiligen Standorten gelöst werden. Vor allem an den Volksschulen brauche es neben mehr Geld mehr Möglichkeiten, flexibel auf die Bedürfnisse der Schüler einzugehen.

Grüne: 24 Millionen Euro nötig

Kurzfristig müssten umgehend jene 24 Millionen Euro ausbezahlt werden, die zusätzlich für die Sprachförderung von Flüchtlingen angekündigt wurden; außerdem müssten weitere Mittel aus dem Integrationstopf bereitgestellt werden, so die Grünen. Dass die im vergangenen November angekündigten Bildungsreformen von der Regierung noch immer nicht vorgelegt wurden, nannte Walser angesichts der Probleme an Pflichtschulen „unverantwortlich“.

Vom Bildungsministerium wird die Idee einer Sozialindexierung der Schulbudgets unterstützt. Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) hatte sich in der Vergangenheit selbst für eine Änderung der Mittelzuteilung stark gemacht. Nun soll, wie es auf APA-Anfrage aus dem Ministerium heißt, im Rahmen der angekündigten Bildungsreform an einer Umsetzung gearbeitet werden. Speziell bei den Modellregionen zur Gesamtschule könnte eine solche neue Finanzierungsform einfließen.

Bei der Sprachforderung sei man bereits aktiv geworden, heißt es in Richtung der Grünen: Die Fördermittel für zusätzliche 208 Sprachlehrerposten seien schon freigegeben worden. Bei der Bildungsreform sei man in ständigen Verhandlungen und Abstimmungen mit der ÖVP, „noch vor dem Sommer“ sollen „erste sichtbare legistische Schritte“ gesetzt werden. (APA, 18.3.2016)

 

zum Artikel:

http://derstandard.at/2000033194007/Armutskonferenz-fordert-mehr-Geld-fuer-Brennpunktschulen

Hygiene und Körperpflege bei Kindern

Hygiene ist für Kinder sehr wichtig, da sie große Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Gesundheit hat. Deshalb sollten Eltern bei ihren Kindern auf eine angemessene Körperpflege und Hygiene achten und jedes Kind an regelmäßige Körperhygiene gewöhnen. Kindern Hygiene beibringen in normalem Maße gehört zu den Aufgaben bei der Erziehung.

 

Was gehört zur regelmäßigen Hygiene und Körperpflege bei einem Kind?

Zähne putzen: und das ab dem 1. Zahn mind. 2 x täglich (morgens nach dem Frühstück und abends vor dem schlafen gehen), besser noch ist 3 x täglich (nach dem Essen)

Gesicht waschen: morgens und abends mit warmem klarem Wasser

Hände waschen: morgens und abends, vor dem Essen, nach der Toilette, nach dem spielen im Freien, nach dem Einkaufen, Kindergarten, Schule – und das mit Seife.

Duschen oder Baden und Haare waschen: reicht normalerweise 2 x pro Woche. Im Sommer, wenn Kinder beim Herumtoben stark schwitzen, im Plantschbecken oder Sandkasten waren ist häufiger eine Ganzkörperwäsche notwendig.

Füße waschen: wenn das Kind barfuß gelaufen ist. Nach dem Füße waschen die Zehenzwischenräume immer gut abtrocknen. Außerdem auf Baumwollsocken und gute passende Schuhe achten.

Bei Babys bzw. Wickelkindern morgens und abends den Wickelbereich mit einem feuchten Waschlappen gründlich waschen und gut abtrocknen. Geeignete Pflegeprodukte verwenden (vor allem bei wundem Po).

Trocken und Sauberwerden: Ein sehr wichtiger Schritt in punkto Hygiene ist, dass Kinder zwischen zwei und drei Jahren lernen, selbständig aufs Töpfchen oder auf die Toilette zu gehen.

Po richtig sauber machen: Kindern muss man lernen, dass Po und Scheide des Mädchens immer von vorne nach hinten abgewischt werden. Denn bei Mädchen ist es ganz wichtig, dass keine Darmbakterein in die Scheide gelangen, da diese eine Blasenentzündung hervorrufen können.

Nägel schneiden: Fuß- und Fingernägel 1 x wöchentlich schneiden und reinigen (Fingernägel öfter säubern)

Ohren regelmäßig sauber machen: bei der Ohrenpflege nur die Ohrmuscheln mit einem feuchten Waschlappen reinigen. Keinesfalls Wattestäbchen verwenden, denn damit schiebt man das Ohrschmalz nur tiefer in den Gehörgang und das Ohr kann verletzt werden

Eincremen: Die Haut eincremen ist erforderlich, wenn sie sehr trocken oder schuppig ist, sowie bei kalten Temperaturen. Da Babyhaut besonders empfindlich ist, auf milde Pflegeprodukte achten!

Hygiene ja, aber in Grenzen! Entscheidend ist das richtige Maß, denn übertriebene Hygiene kann durchaus auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Kindern haben wie z. B. eine sehr empfindliche Haut oder die Neigung zu Allergien.

Baby Hygiene

Neben der Körperpflege sind für Babys natürlich noch weitere hygienische Maßnahmen erforderlich und wichtig. Dazu gehört: regelmäßig die Fläschchen und Schnuller reinigen bzw. desinfizieren, die Wohnung sauber halten, und das insbesondere in der oralen Phase des Babys. Was aber nicht heißt, dass die ganze Wohnung steril sein muss, denn laut wissenschaftlichen Untersuchungen schwächt zuviel Hygiene und sterile Sauberkeit das kindliche Immunsystem. Dadurch wird der Organismus des Kindes anfälliger für Bakterien, Krankheitserreger oder Parasiten.

Hier der Link dazu:

www.vorname.com/ratgeber/erziehung-teens/